Einlochkopf-Allroundersetup
Moin moin Allerseits!
Nach unserem kleinen Serverproblem kommt nun wieder etwas Neues von mir. Ich erhalte immer wieder Fragen von Anfängern, eine der häufigsten ist nach wie vor: “Welches Setup sollte ich für meine Phunnelbowl benutzen?”.
Nachdem ich es Leid bin diese Frage zum quadrillionsten Mal zu beantworten und doch gleichzeitig eine kleine Hilfe für Anfänger stellen möchte, zeige ich euch heute mein Allroundersetup für den Einlochkopf. Damit lässt sich garantiert jeder Tabak rauchen, einzig die Alufolienlagen müssen gegebenenfalls variiert werden.
Vorweg: Meiner Meinung nach sind all diese aufwändigen “Abstandsring + 12 Lagen Alufolie”-Setups purer Schwachsinn. Alles was ihr benötigt ist normale Alufolie und ein wenig Gespür für den Tabak und die Kohle.
Also, auf gehts! Zunächst müssen wir den zu rauchenden Tabak wählen. In meinem Falle ist dies Prickly Pear von Fumari.

Als nächstes wird der Tabak aus der Verpackung genommen und locker in den Ring des Kopfes gelegt. Gegebenenfalls müssen “Tabakklumpen” zerrupft und/oder Stöckchen und Ästchen entfernt werden. Der Kopf sollte am Schluss zu circa 3/4 befüllt sein.

(An dieser Stelle kann optional noch ein sogenannter Mod in den Kopf gelegt werden.)
Nachdem wir den Kopf befüllt haben, spannen wir die Alufolie über Ihn. Ich benutze für fast jeden Tabak 3 Lagen Spezialalufolie, für besonders empfindliche Tabake wie z.B. Hookah Hookah empfehle ich 4 Lagen.
Falls ohne Mod geraucht wird, ist es wichtig die Folie sehr straff zu spannen, da diese sonst an das Loch des Kopfes gezogen wird. Daraus resultiert eine deutliche Verschlechterung des Durchzuges.
Nun wird gelocht! Je nach Anzahl der verwendeten Kohlestücke wird differenziert:
2 Stücke: Es werden zwei sich gegenüberliegende Lochflächen gestochen
-Vorteil: Weniger Kohleverbrauch
-Nachteil: Meist nicht genug Hitze, Tabak wird nicht an allen Stellen gleichmäßig verdampft
3 Stücke: Die “Atomlochung” wird eingesetzt, d.h. es werden 3 Flächen gestochen, welche jeweils um 120° versetzt sind. (Bild unten)
-Vorteil: Genug Hitze vorhanden, Tabak verdampft gleichmäßiger
-Nachteil: Relativ (!) hoher Kohleverbrauch
->Ich persönlich habe mit der Verwendung von 3 Kohlestücken (Benutze ausschließlich Cocobricos ) sowie der Atomlochung die besten Ergebnisse erzielen können.

Fast geschafft! Jetzt müssen nur noch die Cocobricos zum Glühen gebracht werden…..aber wie?!
Hierfür verwendet man z.B einen Gaskocher, über welchen Hasendraht o.ä. gespannt wurde. Die Kohle wird auf den Brenner gelegt, das Gas aufgedreht und entzunden. Nun heisst es warten bis die Kohle durchgeglüht ist.


Mehrfaches Wenden der Kohle kann das Durchglühen beschleunigen, auch ein Windschutz der über die halb durgeglühte Kohle gestülpt wird beschleunigt den Vorgang. (Zum Windschutz folgt bald noch ein Artikel)
Wenn die Kohle fertig ist sollte sie kaum noch schwarze Stellen aufweisen, rot glühen und eine feine Ascheschicht tragen.

Fast fertige Kohle
Schlussendlich wird die Kohle auf die vorher gelochten Flächen gelegt, zum Anrauchen kann ein Windschutz verwendet werden. Sollte der Tabak dennoch zu viel Hitze abbekommen, kann die Kohle etwas nach Außen verschoben werden.

keep chilled,
Hardey







































Die Rauchsäule ist sehr schön anzusehen und einfach super verarbeitet. Leider hat die Rauchsäule ein innenrohr was den durchzug 











